Am vergangenen Samstag spielte der TV Steinheim im Derby gegen die Württembergligareserve der SG Herbrechtingen/Bolheim und ging als verdienter Sieger vom Platz. Beide Mannschaften gewannen ihre letzten Spiele und es deutete sich somit ein enges und spannendes Spiel an, welches zusätzlich noch vom Derbycharakter geprägt war. 
Die Anfangsphase dominierte keine Mannschaft, beide spielten eine harte Abwehr und es stand nach 10 Minuten 3:3. Nach 15 Minuten gelang den Gästen erstmals eine zwei Tore Führung. Steinheim ließ sich dadurch unbeeindruckt und erzielte, aufbauend auf eine solide Abwehr, im Angriff schöne Tore und konnte in der 21. Minute erneut zum 10:10 ausgleichen. Gegen Ende der ersten Halbzeit erhöhten die Gäste noch einmal durch die starke Rückraumachse, um den torgefährlichsten Herbrechtinger Weller, auf 11:13.  Kurz vor der Halbzeitsirene schossen Fahrmann und Schrom noch die entscheidenden Tore zum 14:14 Ausgleich.
Coach Geiger war mit seinen Jungs zufrieden und so war die Devise für den zweiten Durchgang klar: Den Anfang der zweiten Halbzeit nicht zu verschlafen und weiter aus Tempo drücken, um Herbrechtingen weiter in Bedrängnis zu bringen. Die Hausherren kamen gut aus der Pause, in Unterzahl erhöhte Junginger per Doppelpack, ehe Fahrmann, Schrom und Luca Kolb, der nach Verletzungspause in der zweiten Mannschaft aushalf, erhöhten auf 22:18. Das veranlasste Gästetrainer Kling zu einer Auszeit. Leider fand aus Steinheimer Sicht diese Auszeit den nötigen Erfolg, denn Herbrechtingen nutzte klare Fehler der Gastgeber gnadenlos aus und glich zum 22:22 aus. Leider spielte in dieser Phase auch den Schiedsrichter eine entscheidende Rolle, mit klaren Fehlentscheidungen und teilweise ohne das nötige Spielverständnis sorgte er mit Entscheidungen für Verwunderung auf beiden Seiten. Alex Schrom, der die Siebenmeter sehr sicher verwandelte, sorgte dafür, dass Steinheim immer wieder ausgleichen konnte. Nach 50 Minuten stand es 26:26. Leider ließen sich Herbrechtingens Kreisläufer Frech und Steinheims Schlossarek zu Tätlichkeiten beziehungsweise zu Unsportlichkeiten hinreißen und wurden folglich mit der roten Karte bestraft. Diese fünf gegen fünf Situation nutzen die Gäste deutlich besser. Herbrechtingen erhöhte auf 26:28. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Roth den Anschlusstreffer zum 28:29. Die Abwehr der Steinheimer stand nun deutlich verbessert und ließ nicht mehr viel zu. Coach Geiger nahm eine wichtige Auszeit um noch einmal wichtige taktische Anweisungen zu geben. Schrom tankte sich mit einer schönen eines gegen eins Aktion durch und konnte nur noch regelwidrig gestoppt werden, folglich mit einer zwei Minuten Strafe und Siebenmeter bestraft. Alex Schrom ließ sich das nicht nehmen und verwandelte erneut sicher zum 29:29, drei Minuten vor dem Ende. Herbrechtingen konnte gegen die starke Abwehr kein passendes Mittel finden und vergab ihre Torchancen. Im Gegenzug verwandelte Junginger mit aller Routine den Ball zur 30:29 Führung, rund 40 Sekunden vor dem Ende. Die erneute Herbrechtinger Auszeit nutzen die Steinheimer, um wichtige Absprachen in der Abwehr zu treffen. Im entscheidenden Angriff der Gäste warfen diese den Ball jedoch ins Seitenaus und das Schlusssignal ging im Freudenjubel der Steinheimer unter. Nach einem Spanneden und packenden Derby setzte sich der TV Steinheim gegen einen starken Gegner durch und baute damit die Siegesserie weiter aus. Nach vier siegreichen Spielen hintereinander steht der TV Steinheim nun im Mittelfeld der Tabelle.

TVS: Sapper; Junginger (6), Schlossarek, Schmid, Fahrmann (4), Wittlinger, Kolb (1), Roth (2), Ortlieb (5), F. Hungerbühler, M. Herbrik (1), Schrom (11/6).

Lange mussten die Zuschauer auf das Kreisderby der Steinheimer Landesligisten gegen die Namensvetter aus Brenz warten, vergangenen Samstag war es endlich soweit. Die Kontrahenten zeigten einen fairen, unspektakulären Handballsport und sorgten für heitere Stimmung in der mit knapp 600 Zuschauern gut gefüllten Wentalhalle.
Der Auftakttreffer kam aus den Händen von Daniel Hungerbühler, ehe der Ex-Steinheimer und TVB-Torgarant Martin Mäck für den Ausgleich sorgte. Über ein 5:5 bis hin zum 7:6 nach gut 16 Minuten blieb die Partie auf beiden Seiten ausgeglichen. Nach einem Foul an Kieser musste Armin Schweigardt den Rest der Partie von der Tribüne aus mitfiebern. Für Brenz schmerzlich, zumal die Personaldecke zuvor schon sehr schmal war. Auch die zweite Hälfte des ersten Durchgangs blieb ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Nach einem 10:7 und 11:9 ging es beim Stand von 14:14 in die Kabinen.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs legten die Gastgeber vor und gingen binnen weniger Minuten mit 17:14 in Front. Den Vorsprung von drei Toren hielten die Steinheimer über ein 19:16 bis hin zum Treffer von Klaus Nissle (bester Torschütze an diesem Abend mit sieben Treffern) zum 22:19 in der 42. Spielminute. Die restliche viertel Stunde konnten sich die Jungs um Trainer Sebi Kieser immer deutlicher absetzen (26:20, 47. Minute) und feierten schlussendlich einen verdienten 31:25-Heimsieg gegen den Lokalrivalen aus dem Brenztal.

TVS: Paul Dommer, Michael Schuler, Daniel Mack (2), Janik Eisele, Tobias Fitzke (2), Tobias Mewitz (4), Klaus Nissle (7), Daniel Kovacs, Jan Philipp Terbeck (6), Thomas Nissle, Maximilian Rau (6/3), Andreas Kieser (1), Luca Kolb (1), Daniel Hungerbühler (2).

Der Start in die Rückrunde gelang der zweiten Männermannschaft vom TV Steinheim am vergangenen Samstag gegen die Landesligareserve des TSV Bartenbach. Mit 33:29 setzte sich die Mannschaft nach einer tollen Leistung durch und sichert sich so zwei sehr wichtige Punkte.

Mit nur zehn Spielern ging der TVS in die Partie und zeigte eine geschlossene Mannschaftsleitung. Der Anfangsphase verlief aus Sicht der Steinheimer positiv. Große Lücken in der Abwehr nutze Maximilian Herbrik mit drei Toren in Folge vom Kreis – Junginger, Ortlieb und Jooß zogen nach, so stand des nach knapp zehn Minuten 6:3. Kleine Abstimmungsfehler in der Abwehr sorgten dafür, dass Bartenbach immer in Reichweite blieb. Würfe fanden nicht immer den Weg ins Tor, was im Gegenzug durch Bartenbach bestraft wurde. Schlossarek und Roth erzielten wieder eine drei Tore Führung. Vor der Pause konnten die Gäste noch einmal auf 17:16 verkürzen.

Den Start in Durchgang zwei verschliefen die Steinheimer komplett, Bartenbach drehte das Spiel nach 38 Minuten zum 20:22. Von der kurzzeitigen Hochphase der Gäste zeigte sich die Mannschaft unbeeindruckt und erzielte durch Fahrmann und Roth das 23:22. Die Schlussphase versprach Spannung und die Gäste blieben am TVS dran. Neun Minuten vor dem Ende erzielten dann Fabian Hungerbühler und Marius Ortlieb schön herausgespielte Tore zum 29:25. Die Unterzahl überstanden die Steinheimer sehr gut, ließen keinen Gegentreffer zu und erzielten durch Wittlinger und Maximilian Herbrik den Endstand von 33:29. Durch eine tolle Leitung war Sieg gegen einen Gegner, dem man im Hinspiel deutlich unterlegen war, in dieser Höhe verdient. Auf diese Leistung kann man aufbauen und in den nächsten Spielen hoffentlich genauso erfolgreich sein.

TVS: Sapper; Junginger (3), Schlossarek (2), Fahrmann (4), Wittlinger (1), Roth (5), Ortlieb (7/2), Jooß (2), F. Hungerbühler (2), M. Herbrik (7).

Die zweite Männermannschaft siegte zum dritten Mal in Folge und schiebt sich immer weiter ins sichere Feld der Tabelle. Gegen die Reserve der SG Hofen Hüttlingen gelang eine Revanche für das unnötig verlorene Heimspiel. Das Fehlen wichtiger Stammspieler wurde durch Janik Eisele, Daniel Hungerbühler und Tobias Fitzke sehr gut kompensiert.
Die ersten zwanzig Minuten verliefen sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen, bevor dem TVS die erstmalige zwei-Tore-Führung gelang – angeführt vom treffsicheren Junginger, der ganze sieben seiner acht Treffer in den ersten 25 Minuten verwandelte. Kleine Unachtsamkeiten, fehlende Härte in der Abwehr und ein vergebener Strafwurf ließen den Gastgeber wieder zum 13:13 nach 22 Minuten ausgleichen. In der Folge stabilisierte sich die Abwehr deutlich und vor der Pause erhöhten die Steinheimer durch einfache Tore von Schrom, M. Herbrik und Fitzke auf 15:18.
In der zweiten Hälfte ging der Torregen weiter, Steinheim ließ in der Abwehr nach und ermöglichte der SG Hofen/Hüttlingen in der 43. Minute noch einmal auf 21:22 heran zu kommen. Die fällige Auszeit durch Coach Geiger zeigte seinen gewünschten Erfolg, durch einen Doppelpack von Daniel Hungerbühler und einem sicher verwandelten Strafwurf durch Schrom zog der TVS auf 21:25 davon. Torhüter Sapper war bei Würfen zur Stelle und parierte diese routiniert. In der 54. Minute erhöhten Fitzke und Eisele sogar auf 25:31, bevor wiederum Janik Eisele und M. Herbrik durch weitere Treffer den verdienten 32:37-Sieg besiegelten. Dieser Auswärtssieg war enorm wichtig um in Schlagdistanz zu den anderen Teams im Mittelfeld zu bleiben.

TVS: Sapper; Junginger (8), Fitzke (4), Fahrmann (1), Wittlinger, J. Eisele (5), A. Herbrik (2), D. Hungerbühler (3), Ortlieb (2), Jooß (2/1), F. Hungerbühler, M. Herbrik (6), Schrom (4/3).

Am vergangenen Samstag gastierte der TV Steinheim in der Giengener Schwagehalle. In der letzten Woche standen Coach Geiger nur sehr wenige Spieler im Training zu Verfügung, da viele verletzt, krank oder berufsbedingt verhindert waren. Dementsprechend reiste man mit nur neun Spielern nach Giengen. Die ersten Spielminuten konnte Steinheim bis zum 4:4 noch gut mithalten und Giengen zog das Tempo gewaltig an, für das diese Mannschaft bekannt ist. Einfache Gegentore ermöglichten den Gastgebern eine Führung von 11:6 nach knapp 18 Minuten. Die Mannschaft stand nun sicherer in der Abwehr und konnte viele Bälle herausfangen und ebenfalls einfache Gegenstöße verwandeln. Nach vier Steinheimer Toren am Stück stand es nur noch 11:10 und die Steinheimer waren wieder auf Tuchfühlung mit den zu sicherwirkenden Gastgebern. Vor der Pause konnte sich Giengen noch einmal absetzen. Mit dem Schlusspfiff wurde Steinheim noch ein Siebenmeter zugesprochen, der leider nur den Pfosten traf. Mit einem Halbzeitstand von 16:13 wurden die Seiten gewechselt.

In Durchgang zwei stand die Abwehr stark verbessert und erschwerte den Giengenern den Positionsangriff gewaltig. Der nicht sehr gut leitende Schiedsrichter ließ auf beiden Seiten eine teilweise viel zu harte Gangart durch, die kaum bestraft wurde. Das Rückzugsverhalten war auf Steinheimer Seite ebenfalls besser als noch zu Beginn und so konnte man verhindern, dass schnelle Gegentore fielen. Durch zwei Treffer von Junginger und einer cleveren Aktion von F. Hungerbühler, der den Ball mit dem Bauerntrick abfing und per Gegenstoß verwandelte, verkürzten die Steinheimer auf 22:21. Jedem in der Mannschaft war spätestens jetzt bewusst, dass man auch mit dem dünnen Kader in Giengen zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Überhastete Abschlüsse im Angriff und die daraus resultierenden Gegenstöße der Gastgeber sorgten gegen Ende dazu, dass sich Giengen mit 27:23 absetzen konnte. Der Kampfgeist der Steinheimer war noch nicht gebrochen, denn Ortlieb und Schrom verkürzten eineinhalb Minuten vor dem Ende noch auf 27:25. In der letzten Minute war dann aber die Luft komplett raus und Giengen erzielte den Endstand zum 31:25, der in der Höhe nicht den Spielverlauf darstellt, da die Steinheimer über den Großteil der Spielzeit mit einem stärkeren Gegner sehr gut mithalten konnte.  Steinheim schaffte es leider nicht den Ausgleich zu erzielen, denn dann wäre sicherlich der Spielverlauf anders ausgegangen.

TVS: Sapper; Junginger (8), Schmid (4), Wittlinger, Ortlieb (4), Jooß (1), F. Hungerbühler (2), M. Herbrik (3), Schrom (3/1).