Die Handballer des TV Steinheim sind weiter auf Erfolgskurs. Am vergangenen Samstagabend gewannen die Landesligisten vom Albuch mit 25:34 gegen den TSB 1847 Ravensburg.

Die Gäste eröffneten die Partie in der dunklen und drückend wirkenden Kuppelnauhalle in Ravensburg und Mewitz, der trotz grippalem Infekt auflief, zentrierte den ersten Wurf durch die Beine des TSB Keepers in die Maschen. Im Anschluss ergatterte sich Eisele den Ball in Steinheims Abwehr, passte auf Rau, welcher bereits auf Kontermodus eingestellt war. Kurz vor dem Gestrichelten stieg dieser in die Luft und sicherte die 2:1 Führung nach gut dreieinhalb Minuten. Der wohl größte Mann aus Treffelhausen, Paul Dommer, parierte während dieser Phase etliche Bälle, gestützt durch seine Vordermänner, sodass die „Rams“ nur mühselig zu Toren kamen. Dennoch gelang der jungen TSB-Truppe das 5:4 und 6:4 nach gut zehn Minuten, jedoch blieb dies die einzige Führung an diesem Abend, wodurch sich die Kieser-Sieben auch nicht beeindrucken lies! Auf der anderen Seite scheiterte Eisele am Keeper, Klaus Nissle rettete den Ball am Eckpunkt und machte seine Sache gut – 6:7. Nach einem Foulspiel musste Nissle im Anschluss mit klaffender Wunde am Augenlied vom Feld. Die Bestrafung der Unparteiischen blieb aus, was Trainer, Bank und die „grün-weißen“ Fans allesamt staunen lies. Nach einem parierten Siebenmeter durch Dommer, machte sich Kolb auf eine „einsame Reise“ in Richtung zehntes Tor, so führten die Gäste an diesem Abend erstmals mit vier Toren nach gute einer viertel Stunde. Eine unnötige Zeitstrafe musste Steinheims Terbeck hinnehmen, so rannte er mit Schmackes in Richtung Auswechselbank, kollidierte jedoch mit einem Gegenspieler, welcher zu Boden ging. Nach zwei Drittel des ersten Durchgangs führten die Albuchhandballer mit fünf Toren und bauten den Vorsprung weiter aus. Die „Kür“ gab’s am Ende der ersten Hälfte von Luca Kolb, der einen Strafwurf von der Siebenmeterlinie eindrucksvoll schwarz-schwarz verwandelte – beim Stand von 9:18 ging es in die Kabinen.

Nach torlosen Momenten sorgten die „jungen Wilden“ aus Steinheim für weitere Tore, der Doppelpack Hungerbühler und die Zugabe von Eisele sorgten für die eindrucksvolle 9:21 Führung. Die Gäste dominierten die Partie im zweiten Durchgang zu jeder Zeit und hielten die „Ravensburg Rams“ auf sicherem Abstand. Nach dem 14:25 durch Terbeck in der 42. Minute, gönnte sich die Mannschaft von der Ostalb eine kurze, torlose Auszeit, welche knapp fünf Minuten anhielt. Ravensburg verkürzte währenddessen auf 18:25, bevor Kolb das 26. Tor verwandelte. Im Anschluss kristallisierte sich deutlich heraus, dass die Gäste souveräner und erfahrener agierten und die Punkte fest für den nach Hause Weg eingeplant waren. Über das 22:28 und 22:30 war es wie bereits in der ersten Hälfte Luca Kolb, der den Schlusstreffer zum 25:34 verwandelte.

Nach einem unspektakulären Handballspiel traten die zahlreichen Steinheimer Schlachtenbummler den Heimweg über die verschneiten Straßen Süddeutschlands an, im Gepäck ein Sieg und zwei weitere Punkte auf der Habenseite! Bereits am kommenden Samstag geht’s für den TVS wieder auf Reisen, dieses Mal zur BWOL-Reserve nach Nenningen, wo die Steinheimer auf die SG Lautertsein II treffen wird.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (3), Janik Eisele (1), Tobias Fitzke (1), Tobias Mewitz (2), Daniel Kovacs, Jan Philipp Terbeck (7), Klaus Nissle (3), Dániel Kovács, Thomas Nissle, Maximilian Rau (4), Luca Kolb (7/3), Daniel Hungerbühler (6).

TSB 1847 Ravensburg: Joachim Neff, Julian Langlois (2), Niklas Bruder (1), Paul Naumann, Maximilian Ober, Philipp Schockenhoff (2), Alexander Reichle (1), Claudius Frank (4), Thomas Merk, Simon Schmiedel (6), Mario Geiß (2), Ole Gohmann (2), Lukas Häfele (3), Dominik Hensel (2).

Schiedsrichter: Armin Etemad und Uwe Reich von der HSG Albstadt.

Zeitstrafen: Vier gegen Steinheim, vier gegen Ravensburg.

Zuschauer: 180

38:33 gewannen die Handballer des TV Steinheim am Sonntagabend gegen die SG aus Kuchen-Gingen und behaupten sich somit im sicheren Mittelfeld der Landesliga.

Doppelt und dreifach achteten die Verantwortlichen der Albuchhandballer auf den vollständig eingetragenen Kader im Spielbericht, wurde doch der Sieg im Hinspiel aufgrund eines nichteingetragenen Spielers am „grünen Tisch“ gegen den TVS gewertet.

Schuler sorgte für einen ersten Applaus, nachdem er einen gehaltenen Ball mit den Füßen fixierte. Auf der anderen Seite pfiffen die Schiedsrichter nach einem Foul an Terbeck den ersten Siebenmeter, welchen Rau souverän zum 1:0 für die Gäste verwandelte. Per Konter legte der wurfstarke Mewitz nach, ehe im Anschluss der großgewachsene Terbeck mit Gewalt von der Mittellinie in Richtung gegnerischem Tor anlief, jedoch keinen Treffer erzielen konnte, was die Zuschauer während dieser Partie noch häufiger zu sehen bekamen. Ein blau-weißer Verfolger brachte Kolb nicht aus dem Konzept, gekonnt erhöhte das Steinheimer Eigengewächs zum 2:5 nach gut fünf Minuten. Nach einer frühen Zeitstrafe gegen die Gastgeber legten die TV-Akteure nach und verschafften sich bis zur 13. Spielminute ein fünf-Tore-Polster (5:10) – zu diesem Zeitpunkt hatten die Steinheimer bereits ihre erste torlose Phase der Partie überwunden. Die Gäste von der rauen Alb machten sich das Leben jedoch selber schwer, unnötige Ballverluste, risikoreiche Zuspiele und Torwürfe ohne Erfolg prägten das Spiel. Per Schlagwurf war es wieder Mewitz, der einen unhaltbaren Ball in das gegnerische Tor meißelte – 9:14 nach 19 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt wechselte Trainer Kieser erstmalig, so spielte zuvor die Startformation der Albuch-Sieben. Schuler parierte gleich zweimal, doch der Ball schien heiß zu sein, so sicherten die „Grün-Weißen“ die Kugel erst nach mehrmaligen nachfassen, bevor Terbeck diese in der Luft feinfühlig in das untere Toreck der Gäste platzierte. Doch die Hausherren legten nach, kurz vor Ende des ersten Durchgangs gelang „KuGi“ der 15:16-Anschlusstreffer und bei einem Stand von 16:18 ging es in die Kabinen.

Nachdem Seitenwechsel musste Mewitz das Spielfeld mit schmerzverzerrtem Gesicht verlassen (hielt sich die Hand), bevor die TV‘ler am gegnerischen Torwart scheiterten und auch der Nachschuss von „Ali“ Kieser nur die Latte streifte. Kapitän und Langzeitidol Thomas Nissle brachte seine Jungs wieder mit vier Toren in Führung (20:24). Die Spielgemeinschaft aus dem Filstal zog jedoch immer wieder nach, wie beispielsweise beim 22:24 durch den Ex-Steinheimer Dennis Brentrup in der 45. Spielminute. Kurz nach dem 27:27-Ausgleich durch die Hausherren zogen die nicht immer souverän wirkenden Unparteiischen nach einem Foul den roten Karton und Brentrup musste vom Spielfeld, was den am Albuch bekannten Ralf Riethmüller und jetzigen SG-Coach die Stirn runzeln lies. Kieser und Terbeck stabilisierten durch Treffer zum 28:32 den greifbaren Sieg gut zehn Minuten vor Ende. Von einer Glanzleistung kann man an diesem Sonntag wahrlich nicht sprechen, dennoch ließen sich die die TV-Akteure den Sieg nicht mehr nehmen, nachdem 32:37 durch Kolb sorgte der wieselflinke Eisele mit seinem Treffer zum 33:38 für den Endstand. Am kommenden Wochenende ist der TV Steinheim aufgrund der närrischen Zeit spielfrei.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (4), Janik Eisele (4), Tobias Fitzke (2), Tobias Mewitz (6), Klaus Nissle, Dániel Kovács (2), Jan Philipp Terbeck (6), Thomas Nissle (4), Maximilian Rau (2/1), Andreas Kieser (2), Luca Kolb (5/2), Daniel Hungerbühler (1).

SG Kuchen-Gingen: Tim Schäffner, Moritz Lächner (5/2), Felix Dollinger, Tobias Paluszkiewicz (1), Dennis Brentrup (2) Boris Ambrosch (4), Felix Zasada, Jakob Seyfang, Moritz Mayer (9), Marc Becker (1), Daniel Kautzmann, Felix Däumling (8), Valentin Priester (3), Tim Trünkle.

Schiedsrichter: Martin Klindera und Carlos Kluge vom TSV Altensteig.

Zeitstrafen: Zwei gegen Steinheim, vier gegen Kuchen-Gingen.

Disqualifikation: Dennis Brentrup, SG Kuchen-Gingen (47.)

Zuschauer: 200

Mit einem unspektakulären, dennoch deutlichen Sieg gegen den TSV Bartenbach und einem positiven Punktekonto beendet der TV Steinheim das Handballjahr 2017.

Die Gäste aus dem Filstal führten schnell, bevor Eisele über links außen am Pfosten scheiterte. Schlussmann Schuler parierte den zweiten Torversuch und Rau glich zum 1:1 aus. Nach einem tiefen Konterpass auf Eisele wurde dieser beim Abschluss gestört, die Folge ein von Rau sicher verwandelter Siebenmeter und die frühe Unterzahl für Tippl’s Bartenbacher. Klaus Nissle und Janik Eisele legten eine Schippe drauf und stellten nach nur sechs Minuten die erste 3-Tore-Führung mit dem 6:3 her. Fortan wurde Mewitz konsequent in Manndeckung genommen, sodass der sichere Torgarant nur mühselig Aktionen in Richtung TSV-Tor zeigen konnte. Nach einem in Passivphase abgepfiffenen Ball verkürzte Bartenbach auf 7:5, ehe Mack, welcher einen Sahnetag hatte, das 8:5 herstellte. Erneut Daniel Mack, des einen Konterball abfing, Zuspiel auf Rau - 10:6, bevor Michael Schuler einen abgewehrten Ball binnen Bruchteilen von Sekunden in Richtung gegnerischem Tor brachte und Routiniers Thomas Nissle das 13:7 in „seiner“ Wentalhalle markierte. Nach dem 17:11 durch den neunfachen Torschützen Mack kam nach 22 Minuten der großgewachsene Terbeck ins Spiel, musste jedoch nach kurzer Zeit mit Bestrafung zurück auf die Bank. Ab der 23. Spielminute schwächelten die Steinheimer Akteure und ließen damit zu, dass die Gäste bis zur Pause auf 18:16 verkürzen konnten.

Mit einer überharten Zeitstrafe aus den Schlusssekunden des ersten Durchgangs gegen Mewitz, agierten die TV’ler knapp zwei Minuten in Unterzahl, trotzdem zogen die Hausherren nach Treffern durch Mack und Fitzke auf 20:16 davon. Ein abgepfiffener Ball verschaffte Steinheim erneut die Kontermöglichkeit, doch der auch dieser Ball wurde abgepfiffen, hingegen die nachfolgenden Treffer wieder saßen. Für die 7-Tore-Führung sorgte Mewitz per Schlagwurf, was Zuschauer und Fans zu langanhaltendem Applaus animierte. Bis zur 40. Minute landeten sechs Würfe der TV’ler in den generischen Maschen – 26:17. Der zweite Durchgang an sich gestaltete sich mehr und mehr zum „Selbstläufer“, so beherrschten die Gastgeber das schnelle Konterspiel und bis auf wenige „Patzer“ wurde dies mit Toren belohnt. In der 52. Minute dann der Vorentscheid aus den Händen Luca Kolb, der zum 33:23 einnetzte. Mit dem deutlichen 38:26 Sieg beenden die Handballer des TV Steinheim die Hinrunde der Landesliga-Saison 2017/2018 mit einem vorerst 7. Rang. Das Siegerbier gab’s an diesem Abend aus dem WFV-Pokal, denn die Pokalsieger der Sportfreunde Dorfmerkingen waren am Samstagabend zu Gast in der Wentalhalle – keine Sorge, „der Pott“ ging nicht verloren.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (9), Janik Eisele (2), Tobias Fitzke (5), Tobias Mewitz (3), Klaus Nissle (3), Dániel Kovács (3), Jan Philipp Terbeck (1), Thomas Nissle (1), Maximilian Rau (7/4), Andreas Kieser (2), Luca Kolb (1), Daniel Hungerbühler (1).

TSV Bartenbach: Dorian Frick, Lars Stadelmaier (1), Lukas Winkler (4), Tobias Hiersekorn (2), Pascal Rilli, Manuel Paulik (1), Jens Stadelmaier, Andreas Rapp (1), Sven Stadelmaier (2/1), Simon Wager (3), Florian Lang (3), Felix Koch (3), Timo Bofinger (6), Robert Maier.

Schiedsrichter: Murat Semen und Jens Stockburger von der SG H2Ku Herrenberg.

Zeitstrafen: Vier gegen Steinheim, drei gegen Zizishausen.

Zuschauer: 300

Im ersten Spiel nach der Winterpause präsentierten sich die TV-Handballer gegen die HSG Friedrichshafen-Fischbach in bester Torlaune und ließen sich zu keiner Phase im Spiel die Butter vom Brot nehmen.

Den Anfang machten Hungerbühler und Mewitz, ehe Maximilian Rau per Feld- und Siebenmetertor zum 4:2 nachlegte. Bis zum 9:7 hielt die junge HSG-Truppe um den Ex-Steinheimer Spieler und Trainer Stephan Kummer mit, bevor die Hausherren mit Tempohandball und schnörkellosen Toren das Zepter übernahmen. Nach knapp einer viertel Stunde mussten die „Häfer“ einen Rückschlag in Form einer überharten, dennoch rotwürdigen Disqualifikation hinnehmen, was sich angesichts der recht mageren Auswechselbank als schwierig erwies.  Unbeeindruckt lief unterdessen der Ball durch die Reihen der Albuch-Sieben, so fiel in der 20. Spielminute das 17:9 und sechs Zeigerumdrehungen später erstmals die 10-Tore-Führung erzielt wurde. Beim 24:14 ging es in die Kabinen.

Mit einem souveränen Torpolster drosselten die TV-Akteure das Tempo im zweiten Durchgang. Tobias Mewitz und Klaus Nissle sorgten für weitere Zähler, bevor Bruder Thomas in der 41. Minute den HSG-Kasten das 30. mal zum Klingeln brachte. Maximilian Rau erwischte einen hervorragenden Tag, musste jedoch nach einem Foul in der 45. Spielminute verletzungsbedingt auf die Bank. Unterdessen sorgten seine Teamkollegen weiter für anhaltenden Applaus bei den rund 300 Handballbegeisterten. Per Siebenmeter sorgte Filstal-Bomer Terbeck für den 39. Treffer, das vierzigste Tor „verwehrten“ die Akteure geschickt und es gab keine Kiste Bier des Schützen. Trainer Sebi Kieser zeigte sich zufrieden, mit dem deutlichen 39:31-Heimsieg und wird seine Mannschaft nun mit Volldampf auf das Kreisderby am 27. Januar gegen den Namensvetter aus Brenz vorbereiten.

TVS: Michael Schuler, Paul Dommer, Janik Eisele (1), Tobias Fitzke (2), Tobias Mewitz (4), Maximilian Herbrik (2), Klaus Nissle (6), Daniel Kovacs (4), Jan Philipp Terbeck (6/1), Thomas Nissle (5), Maximilian Rau (7/3), Andreas Kieser (1), Daniel Hungerbühler (1).

Im letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr trafen die TV-Handballer am Samstagabend auf den SC Vöhringen und mussten beim Tabellenzweiten eine bittere 36:35 Niederlage einstecken.

Nach torlosen Angriffen auf beiden Seiten, brachte Mewitz sein Team per Siebenmeter in Führung, bevor den Hausherren nach gut vier Minuten trotz Unterzahl der 3:1-Führungstreffer gelang. Rau sorgte nach einem Zusammenspiel mit Kolb und Mewitz für den Anschluss, ehe Paul Dommer, der am Samstag eine gute Leistung ablieferte, einen Torversuch abwehrte und den Konter zum 4:4 durch Kolb einleitete. Über die gesamte erste Hälfte boten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich weder Steinheim noch Vöhringen absetzen konnte. Spielmacher Valentin Istoc markierte mit einem seiner insgesamt 14 Treffer das 10:9 nach genau einer viertel Stunde, ehe Klaus Nissle „per Triple“ der 15:15 Ausgleich gelang. Terbeck und Mack fixierten die knappe Führung zur Halbzeit, so ging es beim 16:17 in die Kabinen.

Ex-Brenzer Martin Mäck eröffnete den zweiten Durchgang mit einem Pfostentreffer, bevor Daniel Mack die erstmalige Zwei-Tore-Führung für die Albuchhandballer herstellte. Torgarant Mewitz und Eisele legten nach und trugen mit ihren Toren zum 16:21 knapp vier Minuten nach Wiederanpfiff zur insgesamt hitzig wirkenden Stimmung im Vöhringer Sportpark bei. Auch die zweitplatzierten Iller-Handballer mussten Rückschläge einstecken, wie beispielsweise ein abgepfiffener Torwurf während der Zeitspielphase, was gleichzeitig das 18:24-Kontertor durch den schnellen Eisele mit sich brachte. Beim Wurf von Thomas Nissle zum 28:20 aus Sicht der Steinheimer waren noch 16 Minuten zu spielen. Während dieser Phase egalisierten die Gäste Tore durch Istoc & Co. postwendend und hielten die unbequemen Hausherren so auf sicherer Distanz. Knapp zehn Minuten vor Ende schwand der einst beeindruckende Vorsprung rasant. Sechs torlose Minuten der Weber-Truppe wendeten das Blatt und mit dem 33:33-Ausgleich begann zäher Kampf um den Sieg. Bei der 36:35-Führung legte Weber die Auszeitkarte. Zwölf Sekunden verblieben den Grün-Weißen für den Ausgleich, doch der Pass in Richtung SCV-Tor landete im Aus, was zugleich die knappe, völlig unnötige Niederlage besiegelte.

TV Steinheim: Michael Schuler, Paul Dommer, Daniel Mack (5), Janik Eisele (5), Tobias Fitzke (1), Tobias Mewitz (8/4), Klaus Nissle (3), Dániel Kovács (1), Jan Philipp Terbeck (5), Thomas Nissle (3), Maximilian Rau (1), Andreas Kieser, Luca Kolb (3), Daniel Hungerbühler.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan (1), Yannick Kast (6), Dennis Bauder, Thilo Brugger, Martin Komprecht, Valentin Istoc (14/3), Johannes Stegmann, Alexander Henze (5), Felix Eilts, David Schuler (5/3), André Möller (1), George Stanciu, Kevin Jähn (3), Martin Mäck (1).

Schiedsrichter: Armin Etemad und Uwe Reich von der HSG Albstadt.

Zeitstrafen: Fünf gegen Steinheim, sechs gegen Vöhringen.

Zuschauer: 250